Aus der Praxis für die Zukunft.
Jedes Elbe-Haus® wird technologisch und energetisch auf höchstem Niveau geplant und gebaut und ist das Ergebnis unserer immer währenden Bemühungen nach Optimierung bis ins kleinste Detail. Seit fast 30 Jahren stellen wir uns in der Praxis die Frage, wie man Produkte, Prozesse und Abläufe immer weiter verbessern kann. Und schon oft sind aus diesen Gedanken völlig neue Hauskonzepte oder innovative Lösungen für Teilbereiche im Massivhausbau entstanden. Von der patentierten CosyFloor Plus® Bodenplatte bis hin zum nachhaltigen und QNG Plus zertifizierten N2-Energieeffizienzhaus haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Industriepartnern schon viele wegweisende Projekte entwickelt. Eines eint alle Projekte: Die Zukunft des Bauens. Auf dieser Seite finden Sie einige beispielhafte Projekte der letzten Jahre.
2020 / 2021
N2-ENERGIEEFFIZIENZHAUS
Bei der Planung und Realisierung des N2-Hauses standen vier zentrale Themen im Zentrum unserer Überlegungen. Der erste Punkt betraf die Simplizität. So komplex die Anforderungen auch sein mögen, so einfach müssen in jeder Hinsicht die Lösungen dafür sein, damit diese in der Praxis auch einfach umzusetzen sind.
Natürlich soll ein Elbe-Haus® auch immer komfortabel sein. Denn Komfort und Nachhaltigkeit bilden bei Elbe-Haus® eine perfekte Symbiose. Mit dem N2-Projekt bauen wir ein Haus in tausendfach bewährter Elbe-Haus® Qualität. Nur eben noch ein bisschen besser und von externen Fachleuten zertifiziert.
Der dritte Eckpfeiler ist natürlich das Thema Umwelt. Der Hausbau verbraucht von der Herstellung bis hin zum End of Life viel Energie und produziert CO2 sowie Abfall. Mit dem N2-Haus entwickeln wir von der Planung über die Produktion der einzelnen Werkstoffe und deren Verwendung bis hin zum Recycling eines Hauses an dessen Lebensende eine nachhaltige Kette und schonen damit Umwelt und Ressourcen.
Verantwortung für heute und für kommende Generationen ist der vierte Kernpunkt. Mit dem N2-Haus möchten wir unseren Teil dazu beitragen. Das verstehen wir als unternehmerische Innovation hin zu langlebigen und wiederverwertbaren Produkten. Zu Systemlösungen, die auf einen hohen Nutzen mit möglichst wenig Material- und Energieaufwand setzen. Mit dem N2-Haus haben wir unsere Vorstellung von Nachhaltigkeit ganz konkret in die Tat umgesetzt.
Unsere N2-Haus Projektpartner
Das BNK (QNG) Zertifikat
2012 / 2013
M1 PLUS-ENERGIEHAUS
Ein ganz normales Einfamilienhaus aus weißen Ytong-Steinen, das mehr Energie produziert als verbraucht und gleichzeitig nicht wesentlich teurer ist als ein ganz gewöhnlicher Neubau. Das ist die Vision von Dieter Stricker, Prokurist der Firma Elbe-Haus®. Mit mehreren Baupartnern hat er eine Projektgruppe ins Leben gerufen und bei Berlin einen Prototypen gebaut: Das M1 Haus. Seit Dezember 2012 ist es bezogen, binnen zwei Jahren soll daraus ein serienreifes Haus entstehen.
Bereits 2009, als das Wort „Energiewende“ noch längst nicht in aller Munde war, begann Stricker zusammen mit dem M1 Projektteam, sich dieser baulichen sowie wirtschaftlichen Herausforderung anzunehmen.
Von Anfang an war dabei klar, dass sich das definierte Ziel nur realisieren lassen würde, wenn alle an einem Bauprozess beteiligten Parteien an einem Strang ziehen. Stricker rief einen Arbeitskreis mit verschiedenen Baupartnern ins Leben. Darin unter anderem vertreten: das Duisburger Baustoffunternehmen Xella, das den bekannten Ytong-Stein produziert, der Wärmetechnikspezialist Multitherm, der Photovoltaikausrüster Multiwatt, das Architekturbüro Form Nord und das Bauplanungs- und Statikbüro Wolfgang Tomson. „Wir haben zuvor immer viel in der Theorie diskutiert, wie man energieeffizient baut“, sagt Stricker. „Aber schließlich wollten wir mal etwas praktisches machen“.
Das „praktische“ Resultat der Arbeitsgruppe trägt den knappen Namen M1 und ist seit Dezember 2012 im Berliner Vorort Brieselang zu besichtigen: Ein fast gewöhnlich anmutendes Einfamilien-Steinhaus mit 132 m2 Wohnfläche und 830 m2 Grundstücksfläche. Fast gewöhnlich deshalb, da bei einem genauerem Hinsehen die großzügige, 42 m2 umfassende Photovoltaikanlage und der Stellplatz mit dem Elektroauto als Unterscheidungsmerkmal zu den Nachbarhäusern auffallen. „Das Besondere an unserem Haus sind nicht die Technologien an sich“, erklärt Dietmar Stricker, „sondern das Zusammenspiel und die Vereinigung zu einem großen Ganzen“. Jeder Beteiligte der Arbeitsgruppe habe sich mit einem „Puzzlestück“ eingebracht, das schließlich zu einem Gesamtbild wurde.
Von Elbe-Haus kam eine wärmedämmende Bodenplatte, die dem Haus sozusagen „warme Schuhe“ anzieht, sowie ein Beleuchtungskonzept mit LEDs und Bewegungsmeldern. Xella verbaute erstmals in Deutschland einen neuen Ytong- Dämmstein. Projektpartner Multitherm erstellte das Heizungs- und Belüftungssystem , Mitglied Multiwatt lieferte die Photovoltaikanlage und einen Lithium-Ionen-Speicher . Auf dem Markt würde diese Art Speicher momentan noch rund 40.000 Euro kosten. Zu viel, um für den durchschnittlichen Häuslebauer in Punkto Anschaffungspreis und Amortisationszeit eine attraktive Option zu sein. Doch die Beteiligten sind zuversichtlich, dass die Speicherpreise langfristig noch deutlich sinken werden.
Unterm Strich hat der Bau des Brieselanger Hauses mit ca. 270.000 Euro zu Buche geschlagen. 70.000 Euro davon konnten durch Fördergelder des Bundesforschungsministeriums gedeckt werden, was dem Maximalsatz der Förderung entspricht. Binnen zwei Jahren möchte Stricker jedoch in der Lage sein, ein vergleichbares Haus für unter 200.000 Euro anzubieten. Dann hätte er sein Ziel erreicht und wäre endgültig auf Augenhöhe mit den Baukosten für ein reguläres Einfamilienhaus.
Um dorthin zu kommen, werden während des zweijährigen Projektzeitraums in Brieselang noch zahlreiche Daten gesammelt und ausgewertet, die zentrale Fragen auf dem Weg zum Serienhaus beantworten sollen: Lohnt sich die Nutzung von Solarthermie? Ist ein Lithium-Ionen-Speicher wirtschaftlich, oder ist ein Bleiakku letztlich die sinnvollere beziehungsweise wirtschaftlichere Option?
Bei der Klärung dieser Fragen erhält die M1-Arbeitsgruppe tatkräftige Unterstützung von Familie Zeppan, den Bewohnern des Hauses. Die dreiköpfige Familie setzte sich im Elbe-Haus-Casting aus 70 Bewerbern durch und darf nun, der regelmäßigen Übermittlung der Verbrauchsdaten verpflichtet, zwei Jahre mietfrei im Brieselanger Haus wohnen. Auch das Elektroauto, das mit Solarenergie vom Dach des Carports „betankt“ wird, darf frei genutzt werden. Nach Ablauf des Zeitraums kann die Familie eine Kaufoption für das Haus wahrnehmen.
Der intensive Forschungs- und Entwicklungsaufwand, den die Projektpartner vor den Toren Berlins leisten, hat nicht zuletzt einen wirtschaftlichen Hintergrund. Die Ansprüche an Wohnhäuser wandeln sich. Markus Fahrenkrug, Geschäftsführer von Multiwatt, bringt die Situation anschaulich auf den Punkt: Er habe allein für seinen privaten Haushalt eine Energiekosten-Steigerung von 600 Prozent in weniger als 15 Jahren bilanziert. Viele Hausbesitzer hätten diese Kostenexplosion noch gar nicht realisiert, so Fahrenkrug. „Doch wenn wir weitere 15 Jahre weiterdenken, kommen wir am Thema Energie nicht mehr vorbei und es drängt sich die Frage auf: Was kostet mich dann ein neues Haus? Wie kann ich das überhaupt noch bezahlen?“
Mit dem M1-Haus möchte man der Antwort ein Stück näher kommen. „Wir haben nicht den Anspruch, später alles so zu machen wie jetzt in Brieselang“, betont Dieter Stricker dabei. „Wir möchten einfach zeigen, dass es geht – und man ein massiv gebautes unauffälliges Einfamilienhaus umsetzen kann, das mehr Energie erzeugt als verbraucht.“
Dass diesen Plus-Energie-Häusern die Zukunft gehört, davon ist Stricker überzeugt. „Wir haben zwar auch Passivhäuser im Angebot, doch diese werden letztendlich nur ein Zwischenschritt sein“, so das Urteil. Die Losung des eigenen Häuschens im Grünen wird dann endgültig zum eigenen grünen Häuschen.
2010
COSYFLOOR PLUS BODENPLATTE
Der Name CosyFloor® Plus ist bei dieser Bodenplatte auch wirlich Programm. „Cosy“ bedeutet im Englischen so viel wie „behaglich“. Mit der CosyFloor® Plus Bodenplatte haben Sie es von Grund auf kuschelig in Ihrem neuen Elbe-Haus®. Sie ist nach skandinavischem Vorbild geschaffen und damit besonders robust und wärmedämmend. Wie das funkioniert?
Stellen Sie sich vor, wir packen Ihr neues Zuhause in Watte. Und zwar nicht nur an den Außenwänden und unter dem Dach, sondern auch von unten. Und an der Seite, damit es keine Wärmebrücken gibt. Der Heizestrich mit integrierter Fußbodenheizung ergänzt das Bodenplattensystem und sorgt für aktive Wärme und Wohlfühltemperatur im gesamten Wohnraum.
- Die CosyFloor® Plus Bodenplatte arbeitet auf Niedrigtemperaturbasis
- Jeder Raum hat einen eigenen Heizkreis und ist individuell regelbar
- Abwasser- und Frischwasserleitungen sind bereits in der Thermoplatte eingelassen
- Die Bodenplatte isoliert, wirkt als Energiespeicher und gibt Wärme in den Wohnraum ab
- Für den Fußboden können Oberflächentemperaturen von 18–24° C erreicht werden.
2009
NULL-ENERGIE-HAUS
Entwicklung eines Konzeptes für das Null-Energie-Haus
2006
PROTOTYP ELVIX
Entwicklung des Prototypen ELViX in Zusammenarbeit mit unseren Partnern Viessmann und XELLA. Ziel des Prototypen: Die Unabhängigkeit von Öl und Gas ohne Mehrbelastung.
2005
NULL-ENERGIE-HAUS
Entwicklung der innovativen CosyFloor® Bodenplatte, die im Jahr 2010 noch einmal zur CosyFloor Plus® Bodenplatte weiterentwickelt wird.
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Lernen Sie uns in einem ersten Beratungsgespräch genauer kennen und stellen Sie unseren Hausexperten alle Fragen, die wichtig für Sie sind. Wir sind gerne für Sie da.